Das Noten A, B, C

Das internationale Noten A, B, C geht von A bis G also: A, B , C, D, E, F, G, A... und von A wieder von vorne bis G usw.
Insgesamt gibt es jedoch mehr als nur diese Töne von A-G, dazwischen sind auch noch Töne die wir mal Halbtöne (HT) nennen. Auf dem Klavier sind das hier auf dem Bild oben die schwarzen Tasten.

Ein Ganzton (GT) hat 2 Haltonschritte Beispiel: A-B = 1 Ganzton / A-Bb = 1 Halbton. Mit allen Halb und Ganztönen  haben wir Total 12 Töne.
 
Die Intervalle / 2-Klänge (Powerchords)

Ein Intervall bezeichnet die Spannung zwischen dem Grundton zu einem weiteren Ton. Siehe die Intervalltabelle unten zum besseren Verständniss !

Nun gilt es zu verstehen das jedes Intervall zum Grundton einen Namen hat !

Wie hier oben zu sehen hat der Grundton die reine Prime 0 Halbtonschritte. Zur nächsten Oktave, reine Oktave sind es demnach 12 Halbtonschritte.
So wiederholt sich das ganze Ständig. Das Intervall bezieht sich immer auf den Grundton des jeweiligen Akkords oder der entsprechenden Tonleiter !

Powerchords sind 2-Klänge bzw Akkorde die vor allem im Rock und Metal benutzt werden. Sie bestehen aus Grundton und einem Intervall.
Entsprechend dem Intervall heissen die Akkorde dann wie hier G5, C5, F5 dh: Es ist der jeweilige Grundton und die Quinte = 5. Je nach Intervall zum Grundton heissen die Akkorde anderst. Powerchords kann man sagen sind die am einfachsten zu lernenden Akkorde auf der Gitarre.
 
Die Tonleitern und deren Modulationen

Nehmen wir mal C-Dur / A-Moll als Ausgangslage.

Der Violinschlüssel steht in der Notenschrift für den Ton G. Die C-Dur Tonleiter ist: C, D, E-F, G, A, B-C / A-Moll hat die gleichen Töne wie C-Dur nur fängt man einfach bei A an also wie folgt: A, B-C, D, E-F, G, A und schon hat man die Mollparallele Tonleiter von C-Dur. Jetzt aber Dur ist nicht gleich Dur und Moll auch nicht gleich Moll. Es sind ganz einfache Gesetze die einer Tonleiter und deren Akkorde ihren Namen geben.

Hier kommen die Halbtonschritte (HT) wieder ins Spiel.

Das Dur-Prinzip:

Zwischen E-F und B-C ist immer ein Halbtonschritt (HT) dh: Wenn der Halbtonschritt zwischen dem 3-4 und 7-8 Ton ist dann spielst du eine Dur-Tonleiter.

Das Moll-Prinzip:

Bei A-Moll jedoch sieht es anderst aus. Der Grundton ist A also A, B-C, D, E-F, G, A die Halbtonschritte sind hier nun zwischen dem 2-3 und 5-6 Ton dadurch erhält man einen Moll-Tonleiter. Das gilt für alle 12 Töne unseres Notensystems ! Jede Dur hat auch eine parallele Moll-Tonleiter mit Tonleiter eigenen Tönen ! 

Damit dieses Prinzip auch für alle anderen 12 Dur und Moll Tonleitern in der Notenschrift funktioniert gibt es den Quinten-Zirkel siehe Bild unten. 

Wie Ihr auf dem Quitnenzirkel sehen könnt wird die Dur-Tonleiter auch Ionisch genannt. Die Dur-Tonleitern lassen sich auch modulieren daraus entstehen dann die Bezeichnungen der Modes: Ionisch = Dur / Dorisch / Phrygisch / Lydisch / Mixolydisch / Äolisch = Moll und Lokrisch (findet eher selten Anwendung) Die Modes sind ganz einfach aufgebaut und haben wie auch Dur und Moll ihr Halbton-Ganzton Wechselprinzip. 

Hier mal die Modes über C-Dur, diese lassen sich in alle andere Tonarten transponieren und funktionieren genau gleich ! 
  • C Ionisch (Dur):    C, D, E-F, G, A, B-C                Die Halbtonschritte sind für Ionisch Dur    = 3-4 / 7-8 
  • D Dorisch:              D, E-F, G, A, B-C, D                 Die Halbtonschritte sind                                       = 2-3 / 6-7 (erster Tetrachord wie moll)
  • E Phrygisch:          E-F, G, A, B-C, D, E                  Die Halbtonschritte sind                                        = 1-2 / 5-6 (zweiter Tetrachord wie mol )
  • F Lydisch:               F, G, A,B-C, D, E-F                  Die Halbtonschritte sind                                          = 4-5 / 7-8 (zweiter Tetrachord wie dur)
  • G Mixolydisch:      G, A, B-C, D, E-F, G                Die Halbtonschritte sind                                        = 3-4 / 6-7 (erster Tetrachord wie dur)
  • A Äolisch (Moll):    A, B-C, D, E-F, G, A              Die Halbtonschritte sind für Äolisch Moll   = 2-3 / 5-6 
  • B Lokrisch:            B-C, D, E-F, G, A, B                  Die Halbtonschritte sind                                         = 1-2 / 4-5 (wird kaum verwendet)
Tipp: Versuche die Modes als eine Art Erweiterung z.B: Einer E-Dur Standart Tonleiter zu sehen. Sie lassen sich alle mehr oder weniger davon ableiten. Der spezifische Halbtonwechsel lässt darauf schliessen was für eine Tonleiter gespielt wird. Am besten auswendig lernen !

Die Modulationen gibt es natürlich auch für Harmonisch Moll + Melodisch Moll ! 

Diese sind dann aber schon viel komplexer. Finden darum  auch viel im Jazz Verwendung und haben dann auch ganz spezielle Tonleiter/Akkord Bezeichungen. Hier folgt später eine kurze Einführung dazu.